3 Major Trends That Impact the Chemical Industry

Die weltweite chemische Industrie ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Dies hat zu veränderten Rahmenbedingungen und neuen Herausforderungen geführt. Um in dem veränderten Umfeld erfolgreich zu bleiben, müssen die Chemieunternehmen ihre Geschäftsmodelle überdenken, Innovationen neu definieren und das Potenzial neuer Technologien nutzen. Lernen Sie in diesem Artikel drei wichtige Trends kennen, die die chemische Industrie und die daraus resultierenden Herausforderungen beeinflussen.

Die chemische Industrie ist auf natürliche Ressourcen und Rohstoffe wie Wasser, Öl, Erdgas, Mineralien oder Metalle angewiesen und wandelt diese in chemische Produkte um. Heutzutage ist die chemische Industrie mit einer Ressourcenknappheit konfrontiert, die die Industrie zwingt, nach alternativen Materialien und Produktionsverfahren zu suchen. Wasser ist ohne Zweifel eine der knappsten Ressourcen. Die chemische Industrie muss die Wasserressourcen effizienter nutzen und andererseits ihre Produktionsmethoden so umgestalten, dass sie weniger von Wasser abhängig ist.

Die chemische Industrie kann es sich zwar nicht leisten, mit Ressourcen verschwenderisch umzugehen, aber es ist genau das, was viele Verbraucher tun. Unsere so genannte "Wegwerfmentalität" produziert nicht nur Milliarden Tonnen Abfall, sondern führt auch zum Verlust von Wertstoffen wie Kunststoffen, Biomasse oder knappen Metallen. Die Unternehmensberatung McKinsey stellt in einem Artikel fest, dass bis 2030 bis zu fast einem Drittel des Kunststoffbedarfs durch die Produktion auf der Grundlage von zuvor verwendeten Kunststoffen statt aus neuen Öl- und Gasrohstoffen gedeckt werden könnte. Dies würde nicht nur Ressourcen schonen, sondern auch sicherstellen, dass wertvolle Ressourcen nicht durch die Entsorgung verloren gehen. Da die Ressourcen immer knapper werden, ist es jetzt an der Zeit, dass die Chemieunternehmen überlegen, wie sie ihre Produktionsprozesse ressourceneffizienter gestalten können.

Die Globalisierung: Segen oder Fluch?

Die Globalisierung ist ein Motor des Wirtschaftswachstums in der chemischen Industrie. Viele Unternehmen, die früher national tätig waren, handeln heute auf dem globalen Markt. Um jedoch langfristig innovativ und wettbewerbsfähig agieren zu können, sind die Unternehmen auf die richtigen Rahmenbedingungen in ihrem Heimatland angewiesen. Fortschritte im Transport- und Kommunikationswesen, die Liberalisierung der wirtschaftlichen Aktivitäten des Warenaustauschs durch den Abbau grenzüberschreitender Handelsschranken und technische Innovationen führen zu den Rahmenbedingungen, von denen weltweit immer mehr Chemieunternehmen profitieren. Damit öffnet sich der Markt für eine Vielzahl von Unternehmen, die noch vor wenigen Jahren nicht in der Lage gewesen wären, global zu agieren. In der Folge verlieren die etablierten Global Player ihre Dominanz. Diese Unternehmen müssen nun Wege finden, auf die veränderten Bedingungen zu reagieren, um weiterhin erfolgreich auf dem Weltmarkt agieren zu können.

Digitale Umwandlung von chemischen Prozessen

Vereinfachte Datenverarbeitung, verbesserte Netzwerke und intelligente Sensoren: Während es viele Chemieunternehmen gibt, bei denen "Digitalisierung" bereits ein etablierter Begriff ist, gibt es noch immer Unternehmen, die das Potenzial der digitalen Transformation noch nicht voll ausschöpfen. Die Frage ist: Wie viel Digitalisierung braucht ein Chemieunternehmen? Es versteht sich von selbst, dass die Digitalisierung ein erhebliches Potenzial zur Steigerung der Effizienz und Produktivität in der chemischen Industrie birgt. Um das volle Potenzial der digitalen Transformation auszuschöpfen, müssen Unternehmen jedoch zunächst den eigenen Ist-Zustand analysieren, prüfen, für welche Prozesse die digitale Transformation am besten geeignet ist, und bestimmen, welche Ressourcen benötigt werden, um den gewünschten zukünftigen Zustand zu erreichen. Um auf die Frage zurückzukommen: Wie viel Digitalisierung braucht ein Chemieunternehmen? Es braucht so viel Digitalisierung wie es braucht, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Das ist leichter gesagt als getan. Unternehmen müssen bereit sein, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken, personelle und finanzielle Ressourcen zu investieren und mit vertrauensvollen Partnern zusammenzuarbeiten, um effiziente Wege zu finden, diese Herausforderungen zu meistern.